Ideen Filter: Eingereichte Ideen

Kurzbeschreibung


Man reist als Tourist in andere Länder, erlebt unterschiedliche Kulturen, probiert neue Speisen, testet in der Freizeit Sportarten, entdeckt Hobbies, lernt neue Sprachen, trifft unbekannte Menschen… nur im Beruflichen scheint man sich immer im gleichen Feld zu bewegen.

Mal ehrlich: Wie gut kennst du andere Berufsgruppen? Selbst der Arbeitsalltag von Freunden ist einem oft unbekannt. Möglicherweise hat man ein Bild im Kopf, was der Beruf ungefähr beinhaltet – doch mit welchen Herausforderungen und Tätigkeiten sich die Person wirklich beschäftigt, weiss man nicht.

‘Seitenwechsel’ soll dies ändern und ermöglicht einen Arbeitsplatztausch auf einfache Art und Weise.

Projektbeschrieb


Wenn es um die Berufswahl geht, erhältst du als Jugendlicher die Möglichkeit, mithilfe eines Schnuppertages den Alltag einer bestimmten Berufsgruppe zu erleben. Hast du dich entschieden, wars das. Im späteren Leben ist das "Schnuppern" zumindest nicht mehr in dieser Form möglich. Eigentlich schade. Das Projekt 'Seitenwechsel' bietet Interessierten das Einnehmen einer neuen Perspektive, was für alle Beteiligten zu wertvollen und bereichernden Erfahrungen führen kann. Was ist der Gewinn vom Seitenwechsel?
  • Horizonterweiterung
  • Verständnis
  • Einblick und Kennenlernen von neuem Umfeld
  • Inspiration und Denkanstösse für die eigene Lebens- und Berufswelt
  • Befreiung aus Blickverengung
  • Zusammenhänge, Vor- und Nachteile erkennen
  • Anerkennung und Respekt vor anderen Tätigkeiten, Berufsgruppen
  • Erkenntnisgewinn, woraus Optimierungen von Abläufen und Zusammenarbeit resultieren
Für wen ist Seitenwechsel geeignet? Grundsätzlich für sämtliche Arbeitnehmer/Arbeitgeber, die offen sind, Neues kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Mögliche Formen von einem Seitenwechsel: Jobtausch (innerhalb der eigenen Berufsgruppe, anderes Unternehmen) Zwei Mitarbeiter von verschiedenen Unternehmen tauschen ihren Arbeitsplatz Jobtourist (andere Berufsgruppe, anderes Unternehmen) Jedermann kann sich melden, um ein neues Berufsfeld und Betrieb kennenzulernen. Dies kann zb. in einer Neuorientierung behilflich sein. Jobwechsel (andere Berufsgruppe, innerhalb des eigenen Unternehmen) Zwei Mitarbeiter vom selben Betrieb jedoch unterschiedlicher Berufsgruppe oder Aufgabengebiet wechseln ihren Arbeitsplatz. Dadurch kann der Betrieb von einer anderen Seite kennengelernt werden, was zu mehr Verständnis für Arbeitskollegen führt. Dies wiederum verbessert die Zusammenarbeit und Prozesse können optimiert werden. Sozusagen ein Brückenschlag zwischen zwei Welten. Mit Seitenwechsel wird der Mitarbeiter darin gefördert, öfters aus der Komfortzone auszutreten und sich in ein ungewohntes Umfeld zu begeben. Um eine möglichst hohe Nachhaltigkeit zu erreichen, werden im Nachgang die neuen Erkenntnisse anhand von Arbeitspapieren zusammengefasst. „Die Welt mit anderen Augen sehen … eine andere Brille aufsetzen … einen anderen Hut aufziehen … einmal neben sich treten … drehen und sehen, was sich hinter und vor einem abspielt.“



Ideengeber

  • Franziska Ulmann

  • Kurzbeschreibung


    Kinder sind sehr kostspielig. Man braucht ständig neue Kleider, weil sie herausgewachsen sind. Sie wollen eine neue Sportart ausprobieren und man braucht wieder neues Equipment. So geht es vielen Eltern, das kann eine Familie an die finanziellen Grenzen treiben. Durch Teilen und Verleihen kann dem Problem entgegengewirkt werden. Eine firmeninterne Plattform für Dinge, die man teilen oder verleihen möchte, wäre nötig. So sind die Austauschwege kurz, dem Arbeitgeber kostet dass an Arbeitszeit wenig und Eltern würden finanziell entlastet werden.

    Projektbeschrieb


    Eine firmeninterne Plattform für Dinge die geteilt oder verliehen werden können, würde viele finanziell entlasten. Gerade Kleinkinder brauchen ständig neue Kleider. Die werden nicht lange gebraucht und können gut weitergegeben werden oder verliehen werden. Meistens arbeitet mindestens ein Elternteil in einer Firma und könnte so auch die Plattform benutzen und betreuen. Die Unternehmen sollen die Zeit für die Betreuung der Plattform zu Verfügung stellen. Der Zeitaufwand wäre nicht sehr gross, aber der Nutzen für die Mitarbeiter riesig. Wen man Dinge teilt, rückt man auch enger zusammen und die Mitarbeiterbindung der Firma kann gefördert werden. So würden Firmen wie auch Mitarbeiter profitieren, und durch weniger neu kaufen und wegwerfen freut es auch die Umwelt.




    Ideengeber

  • Sabrina Sonderegger

  • Kurzbeschreibung


    Unserer Gesellschaft wird mit zunehmendem Alter bewusst, welche Versäumnisse wir individuell in unserem Leben zu verzeichnen haben. Der “Gestaltungsraum” sollte den Menschen und damit unserer Gesellschaft die Möglichkeit bieten, solche Versäumnisse nachzuholen. Es handelt sich dabei um eine die Gesellschaft an sich zu entwickelnde “Soziale Innovation“, die eine Vielzahl von Unternehmen, Organisationen, Verbänden, aber auch das Engagement der Staaten und damit das der Politiker, in Anspruch nehmen wird.

    Sinnvolles zu leisten, mit sich selber Frieden zu schliessen, dabei bis ins Hohe Alter agil zu bleiben und am Ende Spuren statt Staub zu hinterlassen, ist das Ziel.

    Projektbeschrieb


    Haben Sie schon mal einen Menschen danach gefragt, was denn das Wesentlichste in unserem aller Leben ist? Diese Frage kann nicht nur älteren Menschen gestellt werden, sondern durchaus auch jüngere Menschen, werden Ihnen daraufhin interessante und vermutlich vielfältige Antworten geben. Unsere Gesundheit spielt dabei nicht selten eine zentrale Rolle. Gegen Ende des Lebens hin, sind Menschen nicht stolz darauf wie viel und wie hart sie gearbeitet haben und was sie an materiellem geschaffen oder angeschafft haben, sondern erinnern sich mit einer gewissen Demut und etwas Trauer eher an die Dinge, die sie versäumt haben zu tun. Oftmals erscheint ihnen der Zeitpunkt in welchem sie sich dessen bewusst wurden, als zu spät um das Versäumnis nachzuholen. Vielfach sind es sogar die Versäumnisse im Leben, die die Menschen haben krank werden lassen, oder verbittert, oder einsam, oder ähnliches. Wer von uns kennt nicht die Situation, von Menschen zu hören, dass sie eigentlich was völlig anderes in ihrem Leben vorgehabt haben, oder zumindest eine andere Vorstellung von dem hatten. Nicht selten geht es dabei auch um Berufe und um nicht ausgelebte Leidenschaften. Beim Einen wurde der Beruf von den Eltern vorbestimmt, beim Anderen war es die örtliche Gegebenheit weshalb man einem bestimmten Job nachgehen musste und später dann nicht mehr die Möglichkeit hatte oder auch nicht sah, seiner eigentlichen inneren Leidenschaft nachzugehen. Stellen Sie sich vor, wir als Gesellschaft schaffen es, weltweit "Gestaltungsraum" zu schaffen, in welchen sich Menschen deren Versäumnissen widmen können. Gestaltungsräume in welchen Zeit keine zentrale Rolle spielt, wo Ressourcen - junges und altes Wissen - einfach zusammenkommt und wo Fehler machen sogar erwünscht ist. Wo anhand von Experimenten eine neue Fehlerkultur entwickelt wird, die dem "Scheitern" eine neue Dimension und Bedeutung gibt. Gestaltungsräume in welchen Menschen, Organisationen, Verbände, Unternehmen und der Staat sich gemeinsam und sinnvoll der Versäumnisse aktiv widmen. Wo gemeinsame Erfahrungen dazu führen ein höheres Bewusstsein zu Erlangen, selber und in der Gemeinschaft zu spüren und zu begreifen, was tatsächlich Wesentlich ist in unserem Leben und wo das Vollenden eines Versäumnisses im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Handlungen jedes Einzelnen steht. Wenn Raum und Zeit quasi ineinander verschmelzen und wie die Ressource Geld nicht im Mittelpunkt stehen, dann kann in solchen Gestaltungsräumen Heilung geschehen und jeder wird davon auf seine individuelle Art und Weise davon profitieren. Wenn Menschen sich mit Hingabe deren Leidenschaft widmen, rücken Krankheiten und psychische Belastungen in den Hintergrund. Daraus resultierend, könnten beispielsweise Krankenkassen, Rentenversicherungen, Krankenhäuser, Soziale Einrichtungen, etc. - um hier nur erste Beispiele zu nennen - nachhaltig betrachtet profitieren, indem die Heilungskosten gesenkt werden und damit auch die Beiträge und Kostenbelastungen für die jüngeren Generationen. Ganz zu schweigen von unzähligen anderen wunderbaren Nebeneffekten, die wir gemeinsam als Gesellschaft erleben können und aus den Erfahrungen lernen dürfen. Lassen Sie uns gemeinsam die Vorstellungskraft dieser Sozialen Innovation schärfen, entwickeln und letztendlich in die Tat umsetzen. Unser Unternehmen die VISONA AG in Liechtenstein, mit dem Mission Statement / Motto - "aus Leidenschaft zur Verwirklichung" - stellt dafür 20% seiner Zeit kostenlos zur Verfügung und ist gerne mit voller Leidenschaft und Engagement, Teil dieses "Experiments". Was zunächst "lokal" im Raum Ostschweiz initiiert und gestartet werden kann, sollte sich später global weiter entwickeln. Jedes Unternehmen, jede Organisation, jeder Verband, jede Einrichtung und jeder Mensch der sich hier angesprochen fühlt, kann letztendlich ein solcher "Gestaltungsraum für Versäumnisse" werden und damit einen gesellschaftlichen und sozialen Beitrag mit Mehrwert leisten.



    Ideengeber

  • Christian Goritschnig

  • Kurzbeschreibung


    Im Kindergarten sind oft Kinder, die zwar modische, aber unpraktische Schuhe haben. Nasse Füsse und dadurch grössere Gefahr von Erkältungskrankheiten sind besonders bei nassem Wetter ein Problem. Schuhsammelstellen bei Schulen/Kindergärten könnten helfen, die Kinder mit guten gebrauchten Schuhen zu versorgen.

    Projektbeschrieb


    Der Aufwand wäre gering, könnte aber grossen Nutzen bringen. Gebraucht werden nur geeignete Sammelstellen bei den Kindergärten, die einen Bedarf anmelden. An Kosten fällt nur die Beschaffung eines Schuhcontainers an. Diese Kosten könnten durch freiwillige Spenden oder öffentliche Gelder gedeckt werden



    Ideengeber

  • Miriam Schütt

  • Kurzbeschreibung


    Industrieabfälle werden per Online Plattform und App geteilt und finden eine zweite Verwendung statt Verschwendung.

    Projektbeschrieb


    Industrieabfälle aus produzierenden Unternehmen fallen in grossen Mengen an. Seien es Kartongebinde mit kleinen defekten, Holzkisten oder Teile, Metallteile mit kleinsten Defekten, ganze Geräte/Produkte aus Langzeitprüfungen, Ausgemusterte Laptops/PCs/Handies, Produkte aus Erst-Abmusterungen, Kleiderproduktion etc. Natürlich auch Lebensmittel. Meist werden diese Abfälle auf konventionelle Art "recycelt", bzw. falls sich das Recycling finanziell nicht lohnt, vernichtet. Die entstandenen Abfälle können aber durch geschickte Organisation anderen Unternehmen oder privaten Personen zugänglich gemacht werden, so dass diese ein zweites Leben führen können, oder intelligent up-gecycelt werden könnten. Dies kann durch eine Online sharing Plattform umgesetzt werden. Dedizierte Sharecycler der Unternehmen erhalten den Auftrag im Unternehmen auf mögliches Potential zu fahnden und gelten als Anlaufstelle. Das Publizieren auf der Plattform muss sehr niederschwellig möglich sein, um den Aufwand für die Firmen zu minimieren. Photo mit Preis und Abholdatum, evtl. ausgeschlossene Verwendungszwecke, können leicht per App  (z.B. a la tutti.ch) erfasst werden. Findet sich kein Abnehmer bis zum Datum wird konventionell recyclet. Abnehmer bringen der Firma (cycler Punkte). Diese können als Währung für das Abnehmen von Recycling Material von anderen Produzenten eingesetzt werden oder können als Zahlungsmittel im Bereich Recycling eingesetzt werden oder finden in weiteren Projekten Verwendung. Für private Abnehmer bietet sich auch im Bereich Kunst, Bildung, Betreuung und weiteren Bereichen viel Potenzial um ohne grosse Umwege an spezielle Materialien und dadurch neue Ideen zu gelangen. Ein wichtiger Diskussionspunkt liegt hier in der Frage nach Intellectual Property oder auch Datenschutz (z.B. neue Produkte, die als Vorserie an Private zum Basteln abgegeben werden). Dahin gegehend braucht es noch Überlegungen zu rechtlichen zusammenhängen.



    Ideengeber

  • Ramon Hofer Kraner

  • Kurzbeschreibung


    Das Projekt ermöglicht die Zusammenarbeit von Ostschweizer Unternehmen mit lokalen Initiativen, Vereinen, Start-ups und nachhaltigen und sozialen Projekten in Form von kostenlosen, individuellen Fall- oder Projektberatungen. Dafür stellen Firmen die Mitarbeitenden, die sich sozial engagieren möchten, frei. Die Beratung, angepasst an das spezifische Know-how der Mitarbeitenden, unterstützt die Weiterentwicklung von gemeinnützigen Projekten in der Region.

    Die geleisteten Arbeitsstunden und die unterstützten Projekte werden auf einer Webseite öffentlich gemacht. So kann ein motivierender Wettbewerb zwischen Firmen entstehen und das soziale Engagement der Unternehmen wird gewürdigt.

    Projektbeschrieb


    In der Ostschweiz sind viele Unternehmen angesiedelt, deren Mitarbeitenden über Skills und spezifisches Know-how verfügen. Ziel dieses Projektes ist es, durch soziales Engagement der Unternehmen, soziales Engagement in der Region zu fördern. Dies wird ermöglicht indem Unternehmen ihre Mitarbeitenden freistellen, um in ihren Kompetenzbereichen lokale Initiativen zu unterstützen und zu beraten. So können Unternehmen etwas an die (Region) Ostschweiz zurückgeben und der Zusammenhalt der Region wird gestärkt. Teilnehmende Firmen und Mitarbeitende können angeben in welchen Bereichen (Übersetzung, Finanzen, Buchhaltung, Marketing, Kommunikation etc.) sie eine Beratung anbieten und werden mit lokalen Initiativen zusammengeführt. Eine Beratung ist stets Fall- oder Projektbezogen. Der Aufwand wird zuerst abgeschätzt und dann geplant, sodass die Mitarbeitenden die Verteilung der freiwilligen Arbeitsstunden mit ihrer bezahlten Arbeit passend vereinen können. Damit das ganze richtig interessant wird, gestaltet sich das Projekt in Form eines Firmen-cups, wo auf einer Webseite öffentlich sichtbar ist, welche Firma wie viele Stunden geleistet hat. Die beratenen Initiativen verfassen über ihr Projekt einen Bericht, in dem beschrieben wird, wie sie durch die Beratung der Firma profitiert haben. Die Mitarbeitenden und die Firma, die am meisten Stunden geleistet haben, stehen am Ende der Laufzeit als Cup-Sieger da.



    Ideengeber

  • Clara Esteve

  • Kurzbeschreibung


    Führungskräfte und  bewährte Mitarbeitende können junge oder neue Mitarbeitende als Mentoren/Mentorinnen begleiten hinsichtlich deren Aufgaben im Unternehmen und speziellgesellschaftlichen Dimensionen. Die Idee hat sich an Universitäten (z.B. Harvard) etc. bereits bewährt und es wäre relativ einfach, die Initiative auf Unternehmen zu übertragen zum Nutzen der Mitarbeitenden, der Gesellschaft und des Unternehmens, ohne dass die Leistung darunter leiden muss. Zudem wird die Bindung an das Unternehmen verstärkt und es ist erkennbar, wer sich wie engagiert. Die Mentoringidee ist nicht neu, nur die Anwendung für gesellschaftliche Aspekte im Unternehmen etc. ist speziell.

    Projektbeschrieb


    1. Art des Engagements Es erfolgt alle Quartale oder bei Bedarf  mindestens 1 Gespräch zwischen den Mentoren/Mentorinnen und den Mentees. Weitere Gespräche erfolgen bei Bedarf. Die Mentees berichten 2x p.a. über die Erfahrungen, Erfolge und das Engagement. Das Engagement fliesst auch in die Mitarbeiterbewertung ein und lässt erkennen, wo weitere Potentiale bei Mentoren und Mentees liegen. 2. Zielsetzung Das Ziel ist erreicht, wenn - junge und neue Mitarbeitende motiviert werden, ein umfassendes Engagement für das Unternehmen und die Gesellschaft sicher zu stellen und an das Unternehmen gebunden werden - Wichtige Mitarbeitende und Führungskräfte (Key Player) neue Erkenntnisse gewinnen und selbst motiviert werden, sich intensiv zu engagieren - die Gesellschaft von der Initiative profitiert und - die Leistung der Mitarbeitenden für das Unternehmen optimiert wird und nicht darunter leidet in wirtschaftlicher Hinsicht. 3. Ressourcen Für die Initiative braucht es klare Ideen und Vorlagen, damit die Unternehmen die Idee rasch einführen können und die Nutzen erkennen. Ausserdem werden Ideen benötigt, wo und wie sich Mitarbeitende engagieren können. Zudem wird eine Stelle benötigt, welche die Unternehmen unterstützen kann bei der Einführung der Idee. Im Unternehmen selbst wäre eine verantwortliche Person zu bestimmen. (HR/Personalentwicklung) Für die Mentoren und Mentees müsste 1x p.a. ein Anlass im Unternehmen durchgeführt werden, wo Erfahrungen ausgetauscht und/oder Erfolge präsentiert werden. Für KMU's könnte der Anlass gemeinsam organisiert werden. 4. Engagement Das zeitliche Engagement ist von den Projekten abhängig, wo sich die Mentees in Absprache mit den Mentoren/Mentorinnen engagieren gemäss deren Antrag. Das Engagement kann einmalig oder wiederkehrend sein. (Hier kann auf die generierten Ideen oder auf neue Ideen zurück gegriffen werden) Die Mentoren/Mentorinnen können sich intensiv einbringen oder selbst eigene Engagements definieren. Für die Gespräche und für das Reporting wird nicht viel Zeit benötigt. 5. Fazit Eine einfache Idee, wobei das Management von Unternehmen und  Institutionen dahinter stehen muss. Insbesondere muss das Management auch die Nutzen aus der Initiative erkennen, sonst wird die Implementierung nichts bringen. Auch hier gilt der Grundsatz: "Sage mir wie Du ein Projekt beginnst und ich sage Dir wie es endet."



    Ideengeber

  • Pius Kueng

  • Kurzbeschreibung


    Viele Arbeitnehmende pflegen und betreuen neben ihrer täglichen Arbeit zu Hause Familienangehörige. In der Schweiz geht man davon aus, dass gegen 200`000 Menschen daheim unterstützt werden. Unternehmen möchten belastbare, aktive und motivierte Arbeitskräfte. Mit dem Fokus auf die Mehrbelastung für die pflegenden Arbeitnehmenden, sollen Unternehmen flankierende Massnahmen und Rahmenbedingungen umsetzen. Z.B. mit Pflegezeit, Sozialberatung, flexiblen Arbeitszeitmodellen oder eigenem Pflegedienst. Arbeitsausfälle, mentale Belastungen usw. können so präventiv angegangen werden und das Unternehmen zeigt somit gleichzeitig, als Arbeitgeber, Sozialverantwortung gegenüber Arbeitnehmenden und ihren Familien.

    Projektbeschrieb


    Die Idee soll in Zusammenarbeit mit weiteren Interessensgruppen ausgearbeitet werden.  Gemeinden, Kantone, Krankenkassen wie auch die Unternehmen müssten grundsätzlich ein Interesse daran haben diese Pflege- und Betreuungsvariante  von Arbeitnehmenden zu unterstützen. Gerade mit dem Blick auf den ökonomischen Aspekt im Gesundheitsbereich und einer Variante zur Überbrückung des zunehmenden Fachräftemangels in der Pflege, müssen neue Wege/ Ansätze beschritten werden. Diese millionen Stunden geleisteter Freiwilligenarbeit sollten so gut es geht unterstützt und gefördert werden, im gesellschaftlichen Interesse. Die Unterstützungsvarianten und Massnahmen können unterschiedliche kostenintensiv sein. Einige Beispiele wurden bereits in der Kurzbeschreibung genannt. In einer ersten Phase, auch aus der Design-Thinking Perspektive betrachtet, bräuchte es Rückmeldungen von entsprechenden Stakeholdern und Entscheidungsträgern. Wenn diese den Wert und die Nachhaltigkeit in der Idee erkennen, ist es eine sinnvolle und praktische Unterstützung, für eine nachhaltiges Zusammenleben. Dies würde schlussendlich zu einer Steigerung der Lebensqualität, einem verbesserten Arbeitsklima und einer Wertschätzung gegenüber dieser enormen Leistung von Angehörigen führen. Dem Erhalt und der Unterstützung dieses Engagements liegen auch ethische und moralische Aspekte zugrunde, wie auch die Selbstbestimmung und Menschenwürde. In dieser Idee sehe ich ein Multiplikator in vielerlei Hinsicht.



    Ideengeber

  • valentin meichtry

  • Kurzbeschreibung


    Ist: Heute hüten viele Grosseltern unentgeltlich ihre Enkelkinder, damit Tochter/Sohn berufstätig sein können.
    Projektziel: dieses versteckte gesellschaftliche Engagement im Kt. SG sichtbar machen, den volkswirtschaftlichen Nutzen in Zahlen und Franken erfassen, Wertschätzung geben und möglichst alle (?!) hütenden Grosseltern zur Registrierung motivieren.
    Vorgehen: IT Tool/Website zur Registrierung. Kampagne designen. Kleinräumig anfangen: Quartier, Quartiere, Stadt SG, Kanton SG…
    Gesuchte Ressourcen:
    Firma, die Website/IT-Tool für Registrierung entwickelt
    Kommunikations-Agentur für Kampagne
    unterstützende Firmen, Stiftungen, Amtsstellen
    Erfassung/Bereiche: alle Firmen, Arbeitgeberorganisationen, Stadt- u. Gemeindeverwaltungen, Medien; Pro Senectute, Seniorenwebs, Mütterberatung

    Projektbeschrieb


    Das soziale Engagement leisten Grosseltern, die Enkelkinder hüten.  Im Projekt geht es darum, dass mit einer kantonalen Kampagne alle möglichen Akteure (Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kt. SG, Arbeitgeberorganisationen, Firmen, Gewerbebetriebe, Gemeinden) sowie die dank des Engagements ihrer Eltern berufstätigen Töchter/Söhne selbst die Grosseltern dazu motivieren, sich auf einer besonders zu entwickelnden Website mit IT Tool für die Zählung ihrer Hütedienste zu registrieren. Die dazugehörige Website www.Grosseltern-sg.ch vermittelt diesen Information, Aktuelles, Kontakt und Austausch. Bis heute bestehen bloss grobe Schätzungen. Der letzte schweizerische Generationenbericht  datiert von 2008. Als selber hütende Grossmutter wünsche ich mir aktuelle konkrete Zahlen für unseren Kanton, mehr als nur eine Hochrechnung vom Bundesamt für Statistik. Das eindrückliche unentgeltliche Engagement von Grosseltern ist ein Wert für die Gesellschaft und die Volkswirtschaft  und soll ausgewiesen werden (im Projekt vorerst im Kt. SG). Die Zahlen hätten auch eine Bedeutung und eventuell Konsequenzen für die kommende Rentenreform. Was wird gebraucht?
    • Website samt IT Tool zur Registrierung/Zählung  (z.B. namics)
    • Kampagne (Agentur, z.B. Alltag Agentur)
    • Bereitschaft zur Mitarbeit von Gemeinden, Städten, Quartieren, kommunalen und kantonalen Ämtern (z.B. unter Führung des Amtes für Arbeit und Wirtschaft des Kt. SG)
    • Mitarbeit aller berufstätiger Eltern, deren Eltern Hütedienste übernehmen, damit sich möglichst lückenlos die Grosseltern im Kanton registrieren
    • Medien (SG Tagblatt, Grosseltern-Magazin, Pro Senectute-Zeitung, u.a.)
    • Generationenakademie Migros kulturprozent, Migros (+ M-Zeitung)
    • Stiftungen mit finanzieller Unterstützung: age Stiftung u.a.
    • Mütterberatungsstellen, Geburtsabteilungen Spitäler
    Zeit und Geld - dazu im Moment noch keine Angaben möglich.



    Ideengeber

  • Doris Kurer

  • Kurzbeschreibung


    Wie wäre es, zur Abwechslung vom Berufsalltag, Wunscherfüllerin oder Wunscherfüller zu werden? Sie besuchen einen betagten Menschen im Alters- oder Pflegeheim und erfüllen ihm einen geheimen Wunsch. Um den Wunsch zu entlocken, bedienen Sie sich biographischer Fragen und hören aufmerksam zu. Ist der Wunsch formuliert, geht es an die Planung und Umsetzung. Die Kosten der Wunscherfüllung werden vom Projekt “Geheime Wünsche” getragen. Zur Vorbereitung erhalten Sie von uns eine kostenlose Schulung.

    Sie können auch ihr Organisationstalent einbringen und uns beim Aufbau einer Koordinationsstelle in Ihrer Region unterstützen.

    Projektbeschrieb


    Erfahrungen haben gezeigt, dass die ältere Generation sich schwer tut mit Wünschen, insbesondere Menschen, die in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen sind. Häufig bestehen lang gehegte aber nicht geäusserte Wünsche, weil gedacht wird, dass Zeit und Geld fehlt. Oder der Wunsch wird mitgeteilt aber die Ressourcen vom Heim reichen nicht, um jeden individuellen Wunsch zu erfüllen. Hier greift das Projekt Geheime Wünsche auf wunderbare Weise. Eine Wunscherfüllerin oder ein Wunscherfüller nimmt Kontakt mit der Person auf, deren Wunsch in Erfüllung gehen soll, erforscht mit ihr vergessen geglaubte Ressourcen, legt Energiequellen frei und plant mit ihr die Umsetzung des Wunsches. Es braucht meistens mehrere Besuche und Gespräche und bei dementen Menschen eine erweiterte Methodenwahl, um die geheimen Wünsche aufzuspüren. Die Erfüllung des Wunsches – in der Regel begleitet von der Wunscherfüllerin/Wunscherfüller – ist ein grosser Tag im Leben des alten Menschen und oftmals mit einem Motivationsschub verbunden. Im Nachklang zur Wunscherfüllung wird das Wunschereignis nochmals besprochen und mittels Gespräch und Fotos erinnert.

    Eine Wunscherfüllung fördert die Gesundheit auf verschiedenen Ebenen: Zuwachs an Lebensenergie, Reaktivierung des sozialen Netzes, allg. Verbesserung des Wohlseins. Wichtig ist dabei, dass die Wunscherfüllerinnen und Wunscherfüller in die Aufgabe eingeführt werden, einerseits in Grundsätze aktiven Zuhörens sowie Fragetechniken, andererseits über die Lebensumstände des alten Menschen von den Pflegebezugspersonen.

    Für die Freiwilligen bedeutet das Engagement nicht nur ein Zuwachs an kommunikativen Fähigkeiten, sondern sie erleben sich häufig in einer neuen Rolle und dürfen kreativ sein, in der Realisierung der Wünsche. Manche Freiwillige erzählen, dass sie über sich hinausgewachsen sind und die Gespräche als Bereicherung empfunden haben.

    Unternehmen mögen ihre Mitarbeitenden beim Wünsche erfüllen unterstützen (Corporate Volunteering) oder die Kosten einer Wunscherfüllung übernehmen (sponsored by…).

    Geheime Wünsche ist ein Projekt vom katholischen Sozialdienst Zentrum in der Stadt St. Gallen. Die Kantonalbank St. Gallen hat Geheime Wünsche, im Rahmen ihres 150-Jahr Jubiläums, als eines der Siegerprojekte prämiert und unterstützt.Der „Wunscherfüllungs-Service“ von Geheime Wünsche steht jedem Alters- oder Pflegeheim, in den Kanton St. Gallen und Appenzell Ausserhoden, offen.

    Mehr Informationen zum Projekt „Geheime Wünsche“ finden Sie unter www.geheimewuensche.ch Oder kontaktieren Sie uns! denise.gilgen@kathsg.ch, 071 224 05 41



    Ideengeber

  • Bernhard Brack