Eingereichte Ideen

Kurzbeschreibung


Industrieabfälle werden per Online Plattform und App geteilt und finden eine zweite Verwendung statt Verschwendung.

Projektbeschrieb


Industrieabfälle aus produzierenden Unternehmen fallen in grossen Mengen an. Seien es Kartongebinde mit kleinen defekten, Holzkisten oder Teile, Metallteile mit kleinsten Defekten, ganze Geräte/Produkte aus Langzeitprüfungen, Ausgemusterte Laptops/PCs/Handies, Produkte aus Erst-Abmusterungen, Kleiderproduktion etc. Natürlich auch Lebensmittel. Meist werden diese Abfälle auf konventionelle Art "recycelt", bzw. falls sich das Recycling finanziell nicht lohnt, vernichtet. Die entstandenen Abfälle können aber durch geschickte Organisation anderen Unternehmen oder privaten Personen zugänglich gemacht werden, so dass diese ein zweites Leben führen können, oder intelligent up-gecycelt werden könnten. Dies kann durch eine Online sharing Plattform umgesetzt werden. Dedizierte Sharecycler der Unternehmen erhalten den Auftrag im Unternehmen auf mögliches Potential zu fahnden und gelten als Anlaufstelle. Das Publizieren auf der Plattform muss sehr niederschwellig möglich sein, um den Aufwand für die Firmen zu minimieren. Photo mit Preis und Abholdatum, evtl. ausgeschlossene Verwendungszwecke, können leicht per App  (z.B. a la tutti.ch) erfasst werden. Findet sich kein Abnehmer bis zum Datum wird konventionell recyclet. Abnehmer bringen der Firma (cycler Punkte). Diese können als Währung für das Abnehmen von Recycling Material von anderen Produzenten eingesetzt werden oder können als Zahlungsmittel im Bereich Recycling eingesetzt werden oder finden in weiteren Projekten Verwendung. Für private Abnehmer bietet sich auch im Bereich Kunst, Bildung, Betreuung und weiteren Bereichen viel Potenzial um ohne grosse Umwege an spezielle Materialien und dadurch neue Ideen zu gelangen. Ein wichtiger Diskussionspunkt liegt hier in der Frage nach Intellectual Property oder auch Datenschutz (z.B. neue Produkte, die als Vorserie an Private zum Basteln abgegeben werden). Dahin gegehend braucht es noch Überlegungen zu rechtlichen zusammenhängen.



Ideengeber

  • Ramon Hofer Kraner